Die inoffizielle Seite der Stadt Möckern bei Magdeburg


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Historie

Das Gebiet um Möckern wurde durch die jüngste Eiszeit mit sandigen Endmoränen, Sümpfen und Geröllmassen geprägt.

Möckern wurde 948 erstmalig urkundlich erwähnt.

Frühgeschichtliche Funde lassen eine Besiedlung aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit erkennen. Die Ortsgründung ist auf eine wendische Besiedlung zurückzuführen. Man bevorzugte damals Sümpfe, Naßgebiete und andere, schwer zugängliche Stellen aus Verteidigungsgründen für eine Ansiedlung. Auf diese Bedingungen weist auch die ursprüngliche Bezeichnung des Ortes hin - "Mokrianici" - "ein nasser Ort". Ebenfalls typisch für diese Ansiedlungen war der dreieckige Grundriß des Marktplatzes, der noch heute in dieser Form besichtigt werden kann. Im 11. und 12. Jahrhundert war Möckern dann mit einer mächtigen Stadtmauer umgeben. Der aufmerksame Betrachter findet noch in der heutigen Zeit deren Überreste.

Im Befreiungskrieg 1812/13 ist Möckern bekannt geworden, als die zurückweichenden napoleonischen Truppen am 5.4.1813 im Gebiet zwischen Möckern, Zeddenick, Wallwitz, Vehlitz, Dannigkow und Ladeburg in mehreren Einzelgefechten von den verbündeten preußisch-russischen Truppen unter General York von Wartenberg zum ersten Mal auf deutschem Boden geschlagen wurden.

Dies war der Auftakt der Kämpfe, die in der Völkerschlacht am 16.10.1813 ein Ende fanden. Der Einfachheit halber sprach man von der "Schlacht bei Möckern".


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